Saturday, 4 October 2014

Woche zwei im Land der Leprechauns

Es war einmal vor langer, langer Zeit (vor zirka zweienhalb Wochen), als eine österreichische Fee den weiten, weiten weg bis nach Dublin flog. Die Fee unternahm diese Reise um in dem fernen Land der irischen Leprechauns den weißen Worten der dortigen Professoren zu lauschen. Doch trotz sorgfältiger Planung im Voraus stellte sich heraus, dass diese neckischen Kobolde ihrem Ruf alle Ehre machten.
Hatte in der ersten Woche ihrer Ankunft noch alles danach ausgesehen, als würden ihre Pläne funktionieren, lernte die österreichische Fee schon in der zweiten Woche die Launenhaftigkeit und die Streiche der Lebrechauns kennen. Diese hatten es sich offensichtlich zum Ziel gesetzt, die Fee mit ihre Spielchen in den Wahnsinn zu treiben. Täglich änderten sie die Zeitpunkt und Orte der Lehrveranstaltungen. Sie liesen die Fee orientierungslos durch ein Labyrinth versteckter Uni-Korridore irren und scheuten nicht mal davor zurück, ganze Gebäude durch Zauberei an andere Orte zu versetzen. ;-)


Nur dank ihres eisernen Willens und mit der Hilfe einiger gutmütiger Feen gelang es der österreichischen Austauschfee am Ende doch noch ihren Stundenplan mit interessanten Vorlesungen und Kursen zu füllen.
In ihrer Freizeit ging die Fee gerne auf Erkundungstour in die neue Stadt und lernte andere Austauschfeen und -kobolde kennen.


gratis walking tour - Dublin Castle
Trinity College - meine zweite Uni


der kleinste Drache der Welt



So kam es, dass die österreichische Fee, gemeinsam mit diesen neuen Freunden, beschloss am Wochenende ein großes Abenteuer zu wagen: Sie wollten einmal quer durch die ganze Insel zur gegenüberliegenden Küste reisen. Da diese Reise lang, und die Vorhaben der Feen und Kobolde vielzählig waren, brachen sie schon im Morgengrauen auf (7:00).

Kaum waren sie in der Sagenumwobenen Stadt Galway angelangt, wurde die Gruppe von einem irischen Lebrechaun begrüßt, welcher ihnen einige dieser Sagen erzählte und ihnen versprach sie an den magischen Ort zu führen.

Galway

Auf dem Weg erzählte der irische Lebrechaun von den Mythen und Geschichten, welche in  den Orten, welche die Gruppe auf ihrer Reise durchquerte, ihren Schauplatz hatten.


Kurz nach dem Mittagessen kamen die Feen und Kobolde schließlich an den Cliffs of Moher, welche zwischen den Ortschaften Doolin und Liscannor liegen an. Überwältigt von der Schönheit der Natur verbrachten die Feen und Kobolde den Nachmittag damit, von steil aufragenden Klippen zirka 200 Meter in die tiefe auf die an den Klippen brechenden Wellen des Atlantiks zu blicken.







Die weite Reise und die vielen Eindrücke waren für die österreichische Fee jedoch so anstregend, dass sie nach der 14-stündigen Reise am Abend nur noch müde in ihre Bett fielen. Sofort überkam sie ein Tiefer Schlaf, begleitet von magischen Träumen von zukünftigen Abenteuern...

1 comment:

  1. Wow, schau ja spektakulaer aus!!! Und du arme austauschfee - du bist aber echt tapfer!! Bussis aus Wien

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