Thursday, 20 November 2014

Nächster Halt: USA

Was bisher geschah - Teil 2: USA

Nach einer absolut großartigen Geburtstags/Halloween Woche und nur drei Stunden Schlaf ging es ab zum Flughafen, und zum Flieger nach Chiacgo. :-)

Dank Passkontrolle und Customs am Dublin Airport, bin ich nur 30 min nach der Landung auch schon im Bus Richtung Madison gesessen. An meiner Haltestelle in South Beloit haben schon Andrina und ihre Zimmerkollegin Miranda, bei denen ich die kommende Woche gewohnt habe, auf mich gewartet.

Beloit

 Beloit, der Nabel der Welt, eine richtig typische College Kleinstadt, mitten im Nirgendwo in den USA. Sie liegt genau an der Grenz zwischen Wisconsin und Illinois. So genau, das South Beloit noch in Illinois ist während das College und Downtown Beloit schon zu Wisconsin gehören. Ich bin also nach nichtmal drei Stunden auf US-Territorium schon in zwei Bundesstaaten gewesen!


Beloit College

 Ich habe mich wie in einem dieser Amerikanischen Teenie Filme gefühlt. Das College besteht aus einem rieseigen Campus, auf dem in unterschiedlich großen Häusern und Dormitories beinahe sämtliche Studenten wohnen und dazwischen natürlich die Unterrichtsgebäude, riesen Bibliothek (mit Strick-Tisch), zwei Museen, zwei Theater, und das Commens, die Mensa. In der Mensa bekommt man für "Swipes" (quasi Punkte auf der Studentenkarte) Zugang zum all-you-can-eat Buffet.


Haunted Woods

Gleich nach dem Abendessen ging es los zur Grussel-Führung durch die abgedunkelten Gänge des "Wood" Wohnheims, in dem auch Andrina und Miranda wohnen. Das heißt die Mitglieder des Science Fiction Clubs haben sich unterschiedliche Szenen und Scetches aus gedacht, mit welchen sie die Teilnehmer der Führungen in den Gängen und Ecken des Hauses erschrecken, gruseln oder eckeln wollen. Oft eher komisch als furchterregend, aber ein zweimal haben wir uns auch richtig geschreckt.

Konzert in der College Bar - im C-house

 Konzert von zwei semi-lokalen Bands im Keller der etwas heruntergekommenen Studentenbar. Hat mich was die Atmosphäre und die Musik betrifft etwas an den Club 81 erinnert...



Frat-Party

Anscheinend sind amerikanische Studentenverbindungen (Fraternities und Sororities) wirklich ziemlich genau so, wie sie in den Filmen immer dargestellt werden. Darum war ich schon sehr neugierig auf meine erste (und ich schätze mal auch einzige) Frat-Party. Es läuft wirklich so ab, wie man sich das vorstellt: leer geräumtes Erdgeschoss, viele betrunkene Leute, schlechte Musik... mit einer Ausnahem: Da diese Party eine offizielle College-Veranstaltung war, gab es keinen Alkohol im Haus und somit auch kein Bier aus roten Plastikbechern.

Und somit sind wir auch schon am Ende meines ersten Abends angekommen. :-)



Madison

Madison ist die Hauptstadt des Bundesstaats Wisconsin und nur ca. anderthalb Stunden per Bus von Beloit entfernt. Also habe ich die Gelegenheit genutzt... Dort gibt es ein paar coole Museen (Madison Museum of Contemporary Art, Chazen Museum of Art), das überaus beeindruckende State Capitol am Ende der State Street, einer Straße mit vielen netten kleinen Shops, viele kleine Food-Trucks die internationales Essen verkaufen und die Memorial Union Terrace von der man über den Lake Mendota sieht. Ach ja, und es gibt auch noch einen Fahrrad-Fahrer-Zähler.


Was ist sonst noch so geschehen in meiner Zeit am College?

  • Andrina und ich haben Lasagne gekocht für ihre Freunde.
  • Ich war in einer Politik Vorlesung und im Russisch Unterricht.
  • "Stadt" und College Führung (inklusive Kaffee im Hipster Laden Bushel&Peck's)
  • Besuch der zwei College Museen (ich hab noch nie zuvor in einem Museum "Where's Waldo" gespielt...)
  • Gleich zwei mal bei Trivia mitgemacht
    • 1. Pub Quiz im C-house: Wir sind Dritter geworden!!! (von drei)
    • 2. Trivia im Bushel&Peck's: Wir haben wieder komplett abgelost.
  • Wir durften ausnahmsweise bei der Generalprobe zum College-Musical "Dreamers" zuschauen.
  • Ab nach Chicago!!!


Chicago

 Die "windy city" hat ihrem Namen während unseres Besuches alle Ehre gemacht. Es war sehr kalt und leider ist der versprochene Schnee, auf den ich mich schon sooooooo gefreut habe, am Ende doch nicht gekommen.

1. Tag

Wir sparen uns die 20$ für den Sears/Willis Tower und genießen stattdessen die atemberaubende Aussicht von "unserer" Dachterrasse über die Skyline von Chicago. Gleich danach wagen wir uns in die Stadt zum Tappas essen, Laptop kaufen und am Abend Cocktail trinken.



2. Tag

Nach einem leckeren Frühstück im "Cafe Vienna" eines Leobeners, kann Andrina endlich wieder gutes österreichisches Brot in ihre Arme schließen. Sie ist im siebten Himmel!
Es folgen: Lincoln Park, einkaufen bei Nordstrom Rack, Loyola Museum of Arts (gemeinsame Besichtigung der Krippen-Ausstellung mit sieben Nonnen), Navy Pier, Chicago Deep Dish Pizza und exzellente Cocktails in der absolut coolsten Cocktailbar in Chicago: The Matchbox. Der Name kommt nicht von ungefähr, die Bar hat nämlich tatsächlich zirka die größe einer Streichholzschachtel.



3. Tag

Der letzte Tag startet mit Brunch und einem leckeren Breakfast Burrito. Danach geht es zur "Bean" und an den Lake Michigan. Dann ist es auch schon Zeit für mich zum Flughafen aufzubrechen.
Good bye Andrina!
Hello Dublin!!!




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